Das Blitz-Archiv bietet Ihnen einen historischen Blick auf zurückliegende Gewitter im Zeitraum 1. Januar 1999 bis 30. Juni 2026. Die Daten stammen aus dem europaweiten Blitzortungsnetz von Siemens BLIDS / ALDIS BLIDS (Deutschland, Schweiz, Luxemburg, Liechtenstein, Belgien, Niederlande sowie Österreich).
Exakte Blitzanalyse bis auf Straßenebene
In diesem Archiv sehen Sie, ob es wirklich bei Ihnen in der Nähe eingeschlagen hat und ob der Donner, der Sie damals geweckt hat, eher ein schwacher Brummler oder ein wilder Hausrüttler war. Zoomen Sie auf der Karte bis in Ihre Stadt, Ihren Landkreis oder die Region und klicken Sie auf einen Blitz Ihrer Wahl. Auf einer Straßenkarte sehen Sie, ob das nur ein Wolkenblitz oder ein Einschlag in nächster Nähe war.
+ oder - sind positiv oder negativ geladene Blitze, die die Erde erreicht haben.
• markiert einen Wolkenblitz.
Einteilung der Blitzstärke
Die Blitzstärke wird in Kiloampere (kA) gemessen und beim Klick auf jeden einzelnen Blitz angezeigt. Die Bezeichnung der verschiedenen Blitzstärken wurde von Jörg Kachelmann wie folgt eingeteilt:
- 0 bis 3 kA: schwacher Brummler
- 3 bis 7 kA: mittlerer Roller
- 7 bis 40 kA: starker Knaller
- 40 bis 100 kA: stabiler Dröhner
- ab 100 kA: wilder Hausrüttler
In unserem Wetterkanal-Video können Sie sich eine kurze Erklärung der Blitzanalyse ansehen.
In diesem Wetterkanal-Beitrag können Sie sich eine Sammlung der stärksten Blitze ansehen, beachten Sie dort auch die Kommentare mit weiteren sehr starken Blitzen.
Wie werden die Blitze so genau geortet?
Jede Blitzentladung erzeugt ein elektromagnetisches Feld, das sich wellenförmig vom Entstehungsort aus in alle Richtungen mit Lichtgeschwindigkeit ausbreitet. Aus der Differenz der in den Empfängern (Antennen) aufgezeichneten Zeiten wird der Einschlagsort berechnet.
Diese Methode ermöglicht jeden Blitz zu lokalisieren und auch seine Polarität und Stromstärke zu bestimmen.